Notizen. Mein privates Weblog

SPD-Wahlkämpfer Stegner: Vom Rambo zum Lächler →

Für den Wahlkampf in Schleswig-Holstein hat SPD-Spitzenkandidat Ralf Stegner sein Rambo-Image abgelegt. Er präsentiert den Wählern Papiere, Programme und seine neue Freundlichkeit – die CDU muss nach den jüngsten Umfragen um den sicher geglaubten Wahlsieg fürchten.

20.9.2009 · Arbeit · Spiegel Online · · · · Kommentar?

Ich habe eine schwarze Seele*

Zuschauer von Angela Merkel auf dem Gänsemarkt in Hamburg

Am Freitag wurde Angela Merkels Wahlkampfauftritt in Hamburg von einem möglicherweise leicht politischem Flashmob heimgesucht — und ich konnte endlich meine erzreaktionäre Ader ausleben! Viel zu lange hatte ich sie sträflich vernachlässigt.

* übrigens ein Lied der sehr grandiosen und leider aufgelösten Band Herr Nilsson, zu finden auf dem Album “Der erste eigene Wasserwerfer”

20.9.2009 · Notizen · · · Kommentar?

Umstrittene Interviews: "Junge Freiheit" kapert Piratenpartei →

Gegenwind für die Piraten: Der stellvertretende Vorsitzende hat der rechtslastigen Wochenzeitung “Junge Freiheit” ein Interview gegeben, der Parteichef verteidigt ihn. Für Blogger eine Steilvorlage, sie kritisieren die politische Naivität der Piratenspitze.

18.9.2009 · Arbeit · Spiegel Online · · · · Kommentar?

Flashmob trifft Kanzlerin: Merkel in Hamburg - und alle rufen "yeaahh" →

Party, Protest – und eine Kanzlerin, die weiter ihre Rede abspulte, als ob nichts wäre: Eine lautstarke Gruppe von Demonstranten, die sich im Internet verabredete, hat den Auftritt Angela Merkels in Hamburg gestört. Mit ironischem Dauer-Gejubel.

18.9.2009 · Arbeit · Spiegel Online · · · · · · · Kommentar?

Kampf um Duell-Deutungshoheit: Fakten, Fehler, Finten →

Stimmt ja gar nicht, stimmt ja doch: Die Parteien stürzten sich noch während des laufenden TV-Duells zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinmeier auf die Fakten-Behauptungen der Rivalen. Im Internet lieferten sie ihre ganz eigenen Interpretationen – SPIEGEL ONLINE gibt den Überblick.

14.9.2009 · Arbeit · Spiegel Online · · · · Kommentar?

Demo gegen Überwachung: Loveparade für Bürgerrechte →

Es ist ein denkbar buntes Bündnis: Parteien und Gewerkschaften, aber vor allem Bürgerrechts- und Internetaktivisten haben in Berlin gegen Internetüberwachung und für mehr Datenschutz protestiert. Sie zeigen dabei vor allem, dass sie sich von den etablierten Parteien unverstanden fühlen.

13.9.2009 · Arbeit · Spiegel Online · · · · · · · · Kommentar?

Google Wonder Wheel

googlewonderwheel

Neu bei Google: Wonder Wheel, eine interaktive Karte, die verwandte, häufig genutzte Suchbegriffe anzeigt. Mit einer Hand voll Klicks kommt man von Angela Merkel über Vera Lengsfeld zu brasilianischer Bademode. Es sei denn, man biegt geschmackloser Weise zwei Klicks vorher Richtung Eva Braun ab. Das ist mal Fortschritt! Noch bemerkenswerter ist nur noch, dass längst jemand eine passende Wonder-Wheel-Domain registriert und ein schrottiges Blog mit nutzlosen Texten aufgesetzt hat. Dort landen all jene, die Google nach dem Wonder Wheel befragen. Dabei ist es doch so einfach: Angela Merkel eingeben, fünfmal klicken …

10.9.2009 · Notizen · · · Kommentar?

"Internet-Manifest" … und nun?

Wie aufregend: Da tun sich 15 Netz-affine Journalisten zusammen und veröffentlichen ein “Internet-Manifest” und verkünden, “wie Journalismus heute funktioniert”. Allein: Das Versprechen wird nicht gehalten. Bei einem Manifest erwarte ich einen feurigen Appell, einen neuen Anspruch, einen Aufbruch, etwas Neues.

Was fordern Sie denn nun? Dass man die Leser ernst nehmen soll. Dass mehr Links gesetzt werden. Dass das Internet von Sperrgesetzen unbehelligt bleibt. Abgesehen davon liest sich das “Manifest” mehr wie ein staubtrockener Wikipedia-Artikel. Es ist eine Sammlung mehr oder weniger weit verbreiteter Binsen, der kleinste gemeinsame Nenner. Wen die aufgestellten Behauptungen wirklich noch überraschen oder grundsätzlich zum Nachdenken bewegen, muss seinen Kopf das vergangene Jahrzehnt in Altpapier vergraben haben.

Aber was wollen die Journalisten, welcher Aufgabe nehmen sie sich an, was können ihre Leser erwarten? Dazu findet sich unter Punkt 16 nur der leicht nebulöse Satz “Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.” Ich finde die Aufstellung der Rahmenbedingungen, unter denen Journalismus heute gemacht wird, sehr gelungen — nur weckt das Wort “Manifest” bei mir andere Erwartungen.

Nachtrag: Ähnlich Felix Schwenzel, “mir fehlt die prägnanz, die stichhatigkeit und die brilianz die man von einem ‘manifest’ erwarten könnte”.

7.9.2009 · Notizen · · · Kommentar?

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