Ist Datenschutz wirklich so Eighties?
Das Interview schlägt Wellen: Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, und das Museum für Kommunikation in Berlin bitten zur Diskussion: Am 27. April ab 19 Uhr in der Leipziger Straße 16. Auf dem Podium: Julia Schramm und Christian Heller von der datenschutzkritischen Spackeria, Markus Beckedahl von netzpolitik.org sowie Miriam Pfändler und Nils Bergemann vom Bundesbeauftragen für den Datenschutz. Und ich darf moderieren! Hier gibt es mehr Infos.
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Die einzigen Wellen, die dieses Interview schlug, waren Fönwellen eines selbstverliebten kleinen Mädchens, das sich selbst wahnsinnig hip findet und vor lauter Aufregung, dem großen Spiegel ein Interview geben zu dürfen, eine Seichtheit nach der nächsten absondert. Christian Heller kann man als Diskussionspartner ernst nehmen, weil er mehrfach bewiesen hat, wie souverän er seinen Stoff beherrscht. Seine Argumente haben Substanz, er hat mehrfach zielsicher die Lücken in den Gedankengebäuden der Datenschützer aufgespürt und benannt. Julia Schramm hingegen hat bisher nur aufgeregt nachgeplappert und nichts von Substanz geliefert. Rechtfertigt allein ein wenig Unterprimanerinnengeplapper, als Diskussionspartnerin ernst genommen zu werden?