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	<title>Ole Reißmann, Journalist &#187; Internet</title>
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	<description>Ole Reißmann lebt und arbeitet als Journalist in Hamburg. Texte von ihm wurden von Der Freitag, Spiegel Online, Taz und Zeit Online veröffentlicht.</description>
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		<title>Google Wonder Wheel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 23:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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Neu bei Google: Wonder Wheel, eine interaktive Karte, die verwandte, h&#228;ufig genutzte  Suchbegriffe anzeigt. Mit einer Hand voll Klicks kommt man von Angela Merkel &#252;ber Vera Lengsfeld  zu brasilianischer Bademode. Es sei denn, man biegt geschmackloser Weise zwei Klicks vorher Richtung Eva Braun ab. Das ist mal Fortschritt! Noch bemerkenswerter ist nur noch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://olereissmann.de/wp-content/googlewonderwheel.jpg" alt="googlewonderwheel" title="Google Wonder Wheel" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-475" /></p>
<p>Neu bei Google: <a href="http://www.google.com/search?hl=en&#038;tbo=1&#038;tbs=ww%3A1&#038;q=angela+merkel&#038;btnG=Search&#038;tbo=1">Wonder Wheel</a>, eine interaktive Karte, die verwandte, h&#228;ufig genutzte  Suchbegriffe anzeigt. Mit einer Hand voll Klicks kommt man von Angela Merkel &#252;ber Vera Lengsfeld  zu brasilianischer Bademode. Es sei denn, man biegt geschmackloser Weise zwei Klicks vorher Richtung Eva Braun ab. Das ist mal Fortschritt! Noch bemerkenswerter ist nur noch, dass l&#228;ngst jemand eine passende Wonder-Wheel-Domain registriert und ein schrottiges Blog mit nutzlosen Texten aufgesetzt hat. Dort landen all jene, die Google nach dem Wonder Wheel befragen. Dabei ist es doch so einfach: Angela Merkel eingeben, f&#252;nfmal klicken &#8230;</p>
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		<title>&#8220;Internet-Manifest&#8221; &#8230; und nun?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 14:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aufregend: Da tun sich 15 Netz-affine Journalisten zusammen und ver&#246;ffentlichen ein &#8220;Internet-Manifest&#8221; und verk&#252;nden, &#8220;wie Journalismus heute funktioniert&#8221;. Allein: Das Versprechen wird nicht gehalten. Bei einem Manifest erwarte ich einen feurigen Appell, einen neuen Anspruch, einen Aufbruch, etwas Neues.
Was fordern Sie denn nun? Dass man die Leser ernst nehmen soll. Dass mehr Links gesetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aufregend: Da tun sich 15 Netz-affine Journalisten zusammen und ver&#246;ffentlichen ein <a href="http://www.internet-manifest.de">&#8220;Internet-Manifest&#8221;</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2009/internet-manifest-wie-journalismus-heute-funktioniert-17-behauptungen/">verk&#252;nden</a>, &#8220;wie Journalismus heute funktioniert&#8221;. Allein: Das Versprechen wird nicht gehalten. Bei einem Manifest erwarte ich einen feurigen Appell, einen neuen Anspruch, einen Aufbruch, etwas Neues.</p>
<p>Was fordern Sie denn nun? Dass man die Leser ernst nehmen soll. Dass mehr Links gesetzt werden. Dass das Internet von Sperrgesetzen unbehelligt bleibt. Abgesehen davon liest sich das &#8220;Manifest&#8221; mehr wie ein staubtrockener Wikipedia-Artikel. Es ist eine Sammlung mehr oder weniger weit verbreiteter Binsen, der kleinste gemeinsame Nenner. Wen die aufgestellten Behauptungen wirklich noch &#252;berraschen oder grunds&#228;tzlich zum Nachdenken bewegen, muss seinen Kopf das vergangene Jahrzehnt in Altpapier vergraben haben.</p>
<p>Aber was wollen die Journalisten, welcher Aufgabe nehmen sie sich an, was k&#246;nnen ihre Leser erwarten? Dazu findet sich unter Punkt 16 nur der leicht nebul&#246;se Satz &#8220;Die Anspr&#252;che der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erf&#252;llen und seinen oft formulierten Grunds&#228;tzen treu bleiben.&#8221; Ich finde die Aufstellung der Rahmenbedingungen, unter denen Journalismus heute gemacht wird, sehr gelungen &mdash; nur weckt das Wort &#8220;Manifest&#8221; bei mir andere Erwartungen.</p>
<p><small>Nachtrag: &#196;hnlich <a href="http://wirres.net/article/articleview/5345/1/6/">Felix Schwenzel</a>, &#8220;mir fehlt die pr&#228;gnanz, die stichhatigkeit und die brilianz die man von einem &#8216;manifest&#8217; erwarten k&#246;nnte&#8221;.</small></p>
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		<title>Web Trend Map im Freitag</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 16:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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333 einflussreiche Websites auf einen Blick: Die Web Trend Map von den Information Architects ist in der aktuellen Ausgabe des &#8220;Freitag&#8221; abgedruckt. Ich habe dazu einen kleinen Artikel geschrieben – sowohl Text als Karte gibt es zwar auch im Internet, auf Papier ist die Web Trend Map aber einfach besser zu lesen. Den &#8220;Freitag&#8221; Nr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-60" title="webtrendmap_freitag" src="http://olereissmann.de/wp-content/webtrendmap_freitag.jpg" alt="webtrendmap_freitag" width="500" height="320" /></p>
<p>333 einflussreiche Websites auf einen Blick: Die <a href="http://informationarchitects.jp/web-trend-map-4-final-beta/">Web Trend Map</a> von den Information Architects ist in der aktuellen Ausgabe des &#8220;Freitag&#8221; abgedruckt. Ich habe dazu einen kleinen Artikel geschrieben – sowohl <a href="http://www.freitag.de/alltag/0916-web-map-information-architects-tokio">Text</a> als Karte gibt es zwar auch im Internet, auf Papier ist die Web Trend Map aber einfach besser zu lesen. Den &#8220;Freitag&#8221; Nr. 18 gibt&#8217;s noch bis Mittwoch am Kiosk.</p>
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