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	<title>Ole Reißmann, Journalist &#187; Politics</title>
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	<description>Ole Reißmann lebt und arbeitet als Journalist in Hamburg. Texte von ihm wurden von Der Freitag, Spiegel Online, Taz und Zeit Online veröffentlicht.</description>
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		<title>Web-Enquete auf Twitter</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[eidg]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat der Bundestag die Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; eingesetzt. Von den 17 Abgeordneten lassen sich 13 einfach auf Twitter finden, und immerhin elf nutzen den Dienst regelm&#228;&#223;ig. Schlecht schneiden die CDU-Abgeordneten ab, vier von sechs nutzen Twitter nicht, ebenso verzichten eine SPD-Abgeordnete und der Linken-MdB.

Meine erste Twitter-Liste: web-enquete
Die FDP prescht richtig vor, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat der Bundestag die Enquete-Kommission &#8220;Internet und digitale Gesellschaft&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,681799,00.html">eingesetzt</a>. Von den 17 Abgeordneten lassen sich 13 einfach <a href="http://twitter.com/oler/web-enquete">auf Twitter finden</a>, und immerhin elf nutzen den Dienst regelm&#228;&#223;ig. Schlecht schneiden die CDU-Abgeordneten ab, vier von sechs nutzen Twitter nicht, ebenso verzichten eine SPD-Abgeordnete und der Linken-MdB.</p>
<p><a href="http://twitter.com/oler/web-enquete"><img src="http://olereissmann.de/wp-content/enquetetwitter.jpg" alt="" title="enquetetwitter" width="500" height="229" /></a><br />
<small>Meine erste Twitter-Liste: <a href="http://twitter.com/oler/web-enquete">web-enquete</a></small></p>
<p>Die FDP prescht richtig vor, hat eine <a href="http://www.open-enquete.de/">eigene Seite aufgesetzt</a>, um die Arbeit der Enquete-Mitglieder zu pr&#228;sentieren und zur Web-Gemeinde zu &#246;ffnen. Allerdings sind die Fotos im <a href="http://www.flickr.com/photos/openenquete">Flickr-Stream der FDP</a> leider nicht unter einer Creative-Commons-Lizenz. Solche kleinen Details sind schade, aber in zwei Jahren kann ja noch was draus werden.</p>
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		<title>Es kommt so oder so</title>
		<link>http://olereissmann.de/2009/09/es-kommt-so-oder-so/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 12:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[
W&#228;hlen gehen &#8212; auch im postdemokratischen Zeitalter* immer noch wichtig.
* Bidde? Formal sind die demokratischen Institutionen noch intakt, doch Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung h&#246;hlen die ganze Geschichte von innen aus: Diese Misere nennt Politikwissenschaftler Colin Crouch &#8220;Postdemokratie&#8221;. Obama ist die Antithese, ein langweiliger Kuschelwahlkampf und ein paar Flashmobs sicher nicht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://olereissmann.de/wp-content/stimmzettel2.jpg" alt="stimmzettel" title="stimmzettel" width="500" height="260" class="alignnone size-full wp-image-543" /></p>
<p>W&#228;hlen gehen &mdash; auch im postdemokratischen Zeitalter* immer noch wichtig.</p>
<p><small>* Bidde? Formal sind die demokratischen Institutionen noch intakt, doch Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung h&#246;hlen die ganze Geschichte von innen aus: Diese Misere nennt Politikwissenschaftler Colin Crouch &#8220;Postdemokratie&#8221;. Obama ist die Antithese, ein langweiliger Kuschelwahlkampf und ein paar Flashmobs sicher nicht.</small></p>
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		<title>#Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 07:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Internetz]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie fordern einen Internet-Superminister, wollen etliche Ministerien grundlegend umbauen und die Demokratie gleich neu erfinden, indem sie das freie Mandat von Abgeordneten beschneiden: die Piratenpartei. Forsa-Chef Manfred G&#252;llner sieht sie trotzdem nicht im Bundestag &#8212; und erwartet keine &#220;berraschung am Wahlabend.
Dass die Piratenpartei eigentlich gar keine richtige Partei ist, schreiben Kai Biermann und Tina Klopp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie fordern einen Internet-Superminister, wollen etliche Ministerien grundlegend umbauen und die Demokratie gleich neu erfinden, indem sie das freie Mandat von Abgeordneten beschneiden: die Piratenpartei. Forsa-Chef Manfred G&#252;llner sieht sie trotzdem nicht im Bundestag &mdash; und erwartet <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,650346,00.html">keine &#220;berraschung am Wahlabend</a>.</p>
<p>Dass die Piratenpartei eigentlich gar keine richtige Partei ist, schreiben <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/piraten-partei-revolution">Kai Biermann und Tina Klopp auf Zeit Online</a>. &#8220;Mitglieder der Piraten-Partei neigen dazu, ihr privates Universum mit den Problemen der Welt gleichzusetzen.&#8221; Bem&#228;ngelt wird die Abwesenheit politischer Stellungnahme: Steht die Partei f&#252;r individuelle Freiheiten und das Gl&#252;ck des Einzelnen oder f&#252;r soziale Gerechtigkeit? Und dann w&#228;ren da noch die weiblichen Piraten-Mitglieder, beziehungsweise eben: deren Abwesenheit.</p>
<p>Auch <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/834/klarmachen-zum-kentern">Spiegelfechter Jens Berger fordert</a> von den Piraten endlich eine Positionierung &mdash; und seziert Paranoia und Bei&#223;reflexe (Stichwort: <a href="http://twitgeridoo.wordpress.com/2009/09/22/gezielte-falschdarstellungen-in-den-medien/">&#8220;Gezielte Falschdarstellung in den Medien&#8221;</a> oder was einem offizielle Vertreter der Partei so &#252;ber andere Journalisten erz&#228;hlen), mit denen einige Piraten-Anh&#228;nger auf Kritik und Gegenwind reagieren. &#8220;Freiheit ist eine leere H&#252;lse, in die man so ziemlich jeden Inhalt packen kann&#8221;, schreibt Berger, kaum ein anderer Begriff sei politisch so umstritten wie die zentrale Forderung der Piratenpartei.</p>
<p>Unterst&#252;tzung bekommen die Piraten unterdessen nicht nur von den Freien W&#228;hlern in D&#252;sseldorf oder von den Feinden des &#8220;linken Establishments&#8221;, sondern auch von der Partei &#8220;Die Partei&#8221;. Der Bundesvorsitzende der schmierigen W&#228;hlervereinigung h&#246;chstselbst, Martin Sonneborn, ruft zur Piraten-Wahl auf. NIcht ohne Hintergedanken:</p>
<p><object width="500" height="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y4sGwa_J-Q4&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y4sGwa_J-Q4&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="320"></embed></object></p>
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		<title>Twitter hat die Wahl gestohlen</title>
		<link>http://olereissmann.de/2009/08/twitter-hat-die-wahl-gestohlen/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 21:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Internet hat die Landtagswahlen gestohlen &#8212; oder zumindest die Prognosen. Denn 90 Minuten vor dem Schlie&#223;en der Wahllokale ver&#246;ffentlichten zwei Twitter-Nutzer sogenannte &#8220;Exit Polls&#8221;, ohne Quellenangabe. Das ist ein Problem. Nicht nur f&#252;r die Ausplauderer, die damit eine Ordnungswidrigkeit begehen und schlimmstenfalls 50.000 Euro &#228;rmer werden. Sondern f&#252;r die Wahl. Alle subjektive Motivation beiseite, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://olereissmann.de/wp-content/twitterwahlprognose.jpg" alt="Twitter Wahlprognose" title="Wahlumfrage Twitter" width="500" height="250" class="alignnone size-full wp-image-367" /></p>
<p>Das Internet hat die Landtagswahlen gestohlen &mdash; oder zumindest die Prognosen. Denn 90 Minuten vor dem Schlie&#223;en der Wahllokale <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,645907,00.html">ver&#246;ffentlichten zwei Twitter-Nutzer sogenannte &#8220;Exit Polls&#8221;</a>, ohne Quellenangabe. Das <a href="http://www.e13.de/2009/08/30/wo-liegt-das-problem/">ist</a> ein Problem. Nicht nur f&#252;r die Ausplauderer, die damit eine Ordnungswidrigkeit begehen und schlimmstenfalls 50.000 Euro &#228;rmer werden. Sondern f&#252;r die Wahl. Alle subjektive Motivation beiseite, lohnt es sich rein objektiv in zwei F&#228;llen, abzustimmen: Entweder, man schafft mit seiner Stimme ein Unentschieden. Oder man gibt mit seiner Stimme den Ausschlag f&#252;r eine der Parteien. Wenn jemand nun schon vorher wei&#223;, dass daraus wohl nichts werden wird &mdash; entscheidet er sich schnell nochmal um? Oder &#252;berdenkt er sein h&#246;chst irrationales Wahlvorhaben und bleibt lieber zu Hause? Dabei ist es es egal, ob ein paar hundert oder ein paar tausend W&#228;hler auch nur ein wenig beeinflusst werden, die mit ihren paar Stimmen am Ergebnis wom&#246;glich ohnehin nichts &#228;ndern w&#252;rden. Man muss es von der anderen Seite her denken. F&#252;r diese W&#228;hler sind die Grunds&#228;tze der Wahl verletzt. W&#228;ren sie mal besser nicht im Internet unterwegs gewesen!</p>
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		<title>Die Piratenpartei als Geschenk</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 19:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und keiner guckt: Infostand der Piratenpartei auf dem Schlossplatz in Braunschweig
Nach meinem Besuch bei den Inglourious Sozis (was leider der &#8220;Taz&#8221; eingefallen ist und nicht mir) nun schon der n&#228;chste Blog-Eintrag zum Superwahljahr 2009: Das beste, was ich bisher &#252;ber die Piratenpartei gelesen habe, steht in den Vigilien von Ronnie Vuine, der erst Bernd Ulrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://olereissmann.de/wp-content/piratenpartei.jpg" alt="piratenpartei" title="piratenpartei" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-305" /><br />
<small>Und keiner guckt: Infostand der Piratenpartei auf dem <a href="http://olereissmann.de/2009/08/ich-bin-der-picknicker/">Schlossplatz in Braunschweig</a></small></p>
<p>Nach meinem Besuch bei den <a href="http://olereissmann.de/2009/08/machen-sie-sich-keine-sorgen/">Inglourious Sozis</a> (was leider der &#8220;Taz&#8221; eingefallen ist und nicht mir) nun schon der n&#228;chste Blog-Eintrag zum Superwahljahr 2009: Das beste, was ich bisher &#252;ber die Piratenpartei gelesen habe, steht <a href="http://www.struppig.de/vigilien/?p=1841">in den Vigilien von Ronnie Vuine</a>, der erst <a href="http://www.zeit.de/2009/28/Piratenpartei?page=all">Bernd Ulrich</a> in der &#8220;Zeit&#8221; gelesen hat und anschlie&#223;end schreibt: &#8220;Die Gr&#252;nen waren die politische Manifestation einer Bewegung der radikalen Infragestellung. Die Piraten dagegen sind eigentlich stockbrav. Sie haben in Sozialkunde aufgepasst und fordern die Einhaltung der Regeln ein, die man ihnen beigebracht hat. Ihre Existenz ist zweifellos das sch&#246;nste Kompliment, das der alten Dame Grundgesetz zum 60sten gemacht werden konnte.&#8221;</p>
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		<title>&#8220;Machen Sie sich keine Sorgen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 10:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Ortstermin]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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Im Bierzelt auf dem Hamburger Dom: Ralf Stegner, Ingo Egloff und Franz M&#252;ntefering
Der Wahlkampfauftakt der Hamburger SPD war alles andere als eine rauschende Party. Wenigsten war der Parteichef da und hat eine flammende Rede gehalten, das hat ein wenig abgelenkt von der ganzen Misere. Einerseits hoffen sie, auch ohne Schr&#246;der noch aus dem Umfragetief herauszuschaffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://olereissmann.de/wp-content/anpacken.jpg" alt="Ralf Stegner, Ingo Egloff und Franz M&#252;ntefering auf der SPD Wahlkampfparty in Hamburg" title="Ralf Stegner, Ingo Egloff und Franz M&#252;ntefering" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-264" /><br />
<small>Im Bierzelt auf dem Hamburger Dom: Ralf Stegner, Ingo Egloff und Franz M&#252;ntefering</small></p>
<p>Der Wahlkampfauftakt der Hamburger SPD war alles andere als eine rauschende Party. Wenigsten war der Parteichef da und hat eine flammende Rede gehalten, das hat ein wenig abgelenkt von der ganzen Misere. Einerseits hoffen sie, auch ohne Schr&#246;der noch aus dem Umfragetief herauszuschaffen, dann wieder lassen sie ihre Zweifel erkennen. &#8220;Machen Sie sich keine Sorgen&#8221;, sagt der Bundestagsabgeordnete f&#252;r den Bezirk Mitte, Johannes Kahrs, und man ahnt, das die Lage sehr, sehr ernst ist. Mehr in meinem Text auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643871,00.html">Spiegel Online</a>.</p>
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