Dexter Palmer: Version Control

Worum geht’s? Ein paar Jahren in der Zukunft forscht der Physiker Philipp Wright an einem causality violation device – an einer Zeitmaschine, auch wenn er das Wort selbst lieber vermeidet, denn dann würden die Forschungsmittel womöglich nicht mehr fließen, man will ja nicht als Spinner gelten. Erzählt wird das alles aus der Sicht seiner Frau Rebecca, die bei einem Online-Datingservice arbeitet.

Worum geht’s wirklich? Neben allerlei sozialkritischen Einwürfen zur Moderne und Abhandlungen über Wissenschaft geht es einerseits um Zeitreisen: Was passiert, wenn jemand in der Zeit zurück reist und, sagen wir mal, sich selbst umbringt? Wie kann diese Person dann überhaupt jemals existieren? Außerdem um die Geschichte eines Paares inklusive recht existentieller Fragen, Schuld, Vergebung, Sinn des Lebens.

Lohnt sich das? Das Buch hat unfassbar viel Lob bekommen. Leider ist es langweilig, zäh und hört nicht auf, und dann hört es nicht auf und dann geht es immer noch weiter, auch wenn die eine nette Idee längst abgefeuert wurde. Nein, es lohnt sich überhaupt nicht.

Buch 25 von 52