Elena Ferrante: Meine geniale Freundin

Worum geht’s? Elena, die Erzählerin, blickt zurück auf ihre Freundschaft mit Lila. Sie wachsen in den fünfziger Jahren in einem armen Viertel Neapels auf, ihr Horizont reicht zunächst nur ein paar Straßen weit. Elena kämpft sich verbissen bis in die Oberschule, was ihre Eltern widerwillig dulden. Die eigentlich schlauere Elena, Pippi Langstrumpf mit Kopf, landet trotzdem in der Schusterei des Vaters. Erstes von vier Büchern, der zweite Teil erscheint Anfang 2017 auf Deutsch.

Worum geht’s wirklich? Eine Freundschaft zwischen Frauen – und die ganz große Erzählung über Italien, Faschismus, Kommunismus, Kirche, Mafia, Familie, üble Männer. Sehr üble Männer. Vergleiche mit „The Wire“ werden von Kritikern gezogen.

Lohnt sich das? Uff. Einerseits ja, ich habe mitgefiebert. Andererseits nervt mich die Erzählerin, die sich schon ziemlich toll findet.

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